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Neuseeland
Schurwoll-Spezialist Claus Unterbuchberger sucht
am Ende der Welt nach dem Geheimnis der Schurwolle
Um mehr
über hochwertige Schurwolle zu erfahren, folgte Claus
Unterbuchberger, Geschäftsführer des 1.Wollsiegel-Center
in
München-Martinsried (Tebo-FloorCenter®) einer Einladung von
Wool of New Zealand. Über Hongkong ging es an das Ende der
Welt. Auckland in Neuseeland war Startpunkt dieser
außergewöhnlichen
“bike-business-tour”.
Von der
tropischen Nordinsel Neuseelands mit seinen wunderschönen
National-Parks, führte der Trip über den Taupo See und
Wellington hinunter in die rauen, wildromantischen
Gebirgs-Landschaften der neuseeländischen Südinsel.
Immer gut
informiert und weitergeleitet von freundlichen Wool-Officern,
die über ganz Neuseeland hinweg, den vielen Wool-Farmern bei
Ihrer schweren
Arbeit, mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auf
abgelegenen, riesigen Schaf-Farmen war der Alltag zu
erleben.
Das Scheren der Schafe, ebenso die Versteigerung
der vielen unterschiedlichen Schurwoll-Proviniencen in
Napier, der weltbekannten
Art-Deco-Stadt, mit seinen herrlichen Original-Bauten aus
den 20-iger Jahren.
Überall
in Neuseeland war die über Generationen gewachsene
Partnerschaft zwischen Mensch, Tier und Natur zu
beobachten. Zum Beispiel die Maoris, die Ureinwohner Neuseelands,
die mit Ihren Familien und den kleinen Pferden, geheimnis-
und würdevoll durch die weiten, grünen Ebenen ziehen. Die
riesigen Apfel- und Kiwi-Plantagen die kilometerweit süßes
Fruchtaroma verströmen. Das unendlich scheinende
Weinanbaugebiet um Bedford herum, das eindrucksvoll die
Weltklasse neuseeländischer Weine bestätigt.
Aber immer wieder sind es die grünen Schafweiden, die aus
der Ferne wie gepflegte Golfplätze aussehen. Bei
Christchurch erstrecken sie sich vom Meer, 60 km weit bis
an den Rand der südlichen Alpen. Zum Süden hin wird das Gras
immer dünner.
Die Farmer klagen über die schwere Arbeit -
bei - rauem Wind und wechselhaftem Wetter - ganz besonders
über die ihrer Meinung nach miserablen Weltmarkt-
Preise
für Schurwolle. In den Bergen rundum Queenstown trifft man
auf riesige Skistationen. Winter-Ski-Tourismus wie in der
Schweiz. Als Sommer-Attraktion gilt der
Kurztrip zur Antarktis, die von hier nur 1.200 km entfernt
ist. Vom Nordcap Neuseelands gleichweit entfernt, befinden
sich die paradiesischen Fitschi-Insel inmitten der Südsee.
Das zeigt eindrucksvoll die Grösse Neuseelands. 2.500 km
sind es vom Nord- bis zum Südkap. Die Freizeit-Freaks auf
der Südinsel lassen sich mit dem Helikopter vorzugsweise zur
Pipeline-Bridge hinauffliegen, um beim gewaltigen
Bungee-Jump - 102 m hoch - den ultimativen “Kick” zu
finden.
Im
berühmten Skipper Canyon, dem legendären Goldgräber-Eldorado
vergangener Tage, fanden sich Stollen und Schürfanlagen an
fast jeder Wegbiegung.
Unbeschreiblich das Gefühl, dort oben herumradeln zu können.
Entlang des Lake Wakatipu führte eine holprige Naturstrasse
zum “Paradeis”,
der
Start-Base für den berühmten Milford -Trak, einer 8-tägigen
Wanderung zum Milford Sound, von dem sie fast alle “high”
zurückkehren, berauscht von der einmaligen Landschaft, der
Ruhe und dem ständig wechselnden grellen Spot-
Light,
das für Neuseeland so typisch ist.
Am Ende
dieser außergewöhnlichen geschäftlichen Erkundungs-Fahrt
war
festzustellen, dass das Geheimnis der echten und reinen
Schurwolle, nur eines der Highlights war, die Neuseeland für
Claus Unterbuchberger bereithielt.
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